Die Fête hebt ab

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Nachdem bereits ein TGV Lyria, eine Lokomotive der MOB und zwei Heissluftballons die Kunde von der Fête «transportiert» haben, ist nun ein SWISS-Flugzeug an der Reihe.

Die Fête reist nicht nur durch die Schweiz, sondern durch ganz Europa! Neben Paris sind also auch Metropolen wir Palma, Sankt Petersburg oder Dublin mit von der Partie! Für welches Transportmittel man sich auch entscheidet: Sowohl in der Luft als auch auf dem Land kann man mit ein bisschen Glück das Logo der Fête des Vignerons auf einem von ihnen entdecken; in Montreux, Lausanne und Genf sogar mit grosser Wahrscheinlichkeit. Dazu meint Marie-Jo Valente, Verantwortliche für Marketing, Kommunikation und Medien in der zweiten Ausgabe unserer Zeitschrift : «Wir haben ja nur  die eine Fête in dieser Generation …» Um sie zu bewerben, sind also viele Mittel recht. Und so wurde auch die Sichtbarkeit in der Luft Teil dieser Werbekampagne.

Eine lebende Tradition geht auf Reisen

Der Vorschlag von SWISS, einem der Partner der Fête des Vignerons, das Ereignis auf einem Flugzeug zu würdigen, konnte natürlich nicht ausgeschlagen werden! Die Einweihung fand am 1. Februar  im Hangar von Cointrin statt. Insgesamt steuert das Flugzeug in den nächsten neun Monaten 42 europäische Destinationen an und befördert etwa 150’000 Passagiere, die garantiert zu stolzen Botschaftern der Fête werden …

Ein fliegendes Kunstwerk

Ein Mann ist ganz sicher stolz, nämlich Mathias Forbach alias Fichtre! Der Graphiker und Illustrator aus Vevey, der sogar dort geboren ist, wurde mit der aussergewöhnlichen Gestaltung beauftragt. Mit der Kreation eines Gemäldes zum Thema Fête des Vignerons bot sich ihm die Möglichkeit, seiner Verbundenheit mit seiner Heimatstadt und -region Ausdruck zu verleihen. «Ich kann mich noch an die letzte Fête des Vignerons erinnern, das war 1999. Ich war damals 16 und habe in Begleitung meiner Grossmutter mit ausgeholfen. Bei diesem Erlebnis kam ein echtes Gemeinschaftsgefühl auf, es hat unglaublich Spass gemacht. Das hat mich sehr beeindruckt.» Aus diesem Gefühl konnte Fichtre bei seiner Gestaltung nun schöpfen. Die Vorgabe lautete: ein modernes Design schaffen, das einerseits die Erinnerungen der vorherigen Generation wachruft und andererseits das Interesse und die Neugier der Jüngsten weckt. Und das hat er gemacht. Das Ergebnis ist bunt – die warmen Farben symbolisieren Frühling und Sommer und die kühleren Farben Herbst und Winter. Das Ganze vermischt sich mit figürlichen und abstrakten Elementen. Man kann den See, die Weinberge, die Weinreben und Weintrauben erkennen, aber auch verkleidete Figuren, Stare, Noten und Konfetti. Das Ganze versprüht Feierlaune, und das Tüpfelchen auf dem i, die «Unterschrift» des Künstlers, darf natürlich auch nicht fehlen: die Smileys, die mit ihrer fröhlichen Stimmung das Wesen dieses aussergewöhnlichen Ereignisses auf den Punkt treffen.


Text : Alexandra Banholzer – Bilder : © Swiss