Die Kantonstage: Ein Erfolg wie auf der Fête …

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Die Kantonstage: Ein Erfolg wie auf der Fête …

Bei der Fête des Vignerons wurden seit jeher die Schweizer Kantone in die Shows eingebunden, seit 1865 ist dies verbrieft. Für die Fête 2019 wurden allerdings zum ersten Mal die Kantonstage eingeführt. Die Kantone haben darauf durchweg positiv reagiert und eine feierfreudige Delegation zur Fête geschickt, die mit ihren Weinen sowie kulturellen und traditionellen Highlights stolz ihre jeweilige Region repräsentierten. Die gleichermassen modernen und traditionellen Kantone Wallis und Graubünden freuen sich, das grosse Ereignis dieses Sommers ein Stück weit wiederaufleben zu lassen.

Drei Wochen lang war die Fête des Vignerons Hauptstadt der Schweiz. Dieses Event bot den verschiedenen Regionen des Landes die einzigartige Gelegenheit, den Besucherinnen und Besuchern aus der Schweiz und der ganzen Welt ihre regionalen Besonderheiten zu präsentieren. Zwei Kantone – einer davon direkter, der andere entfernter Nachbar – teilen einige Monate nach ihrem Besuch, den sie monatelang vorbereitet hatten, ihre Eindrücke mit uns.

 

Ehrengast: ein gelungenes Erlebnis

Der Projektleiter des Graubündener Kantonstages Bruno Caduff äussert sich zufrieden mit dem Auftritt, denn seinem Kanton ist es gelungen, die vielen Facetten der Region zu zeigen. Auch die Walliser können sich nicht beklagen: «Das beweisen die vielen positiven Rückmeldungen der Besucher, Künstlerinnen, Partner und offiziellen Gäste», so Laura Marro von Valais/Wallis Promotion. Die ursprüngliche Idee, den geselligen Charakter der Walliser zu betonen und das Publikum mit

Dégustation de vin du Canton des Grisons

verschiedenen Darbietungen zu überraschen, ist vollends aufgegangen. «Wir wollten, dass die Künstlerinnen und Künstler in direktem Kontakt mit den Besuchern stehen. Die Seilbahnabteile, markantes Symbol unserer Stationen, wurden zu einer Art Kulturschauplatz, an dem diese Nähe zu einem einzigartigen Erlebnis wurde. Ausserdem ist es uns gelungen, Traditionelles und Modernes zusammenzubringen: Auf dem Wagen des PALP-Festivals gab es nämlich Raclette zu Elektrobeats.»

 

Ein Projekt ohnegleichen

«Diese Fête war einzigartig und ist mit keinem anderen Event vergleichbar“, erklärt Bruno Caduff. Das Projekt der Kantonstage stellte eine Herausforderung dar, die der Kanton Graubünden mit grosser Freude annahm. Auch der Kanton Wallis verwendete den Begriff «Herausforderung», um den logistischen und organisatorischen Aufwand zu beschreiben. «Da die letzte Fête 20 Jahre zurücklag, war es schwierig, auf Erfahrungswerte zurückzugreifen», so Laura Marro. Von entscheidender Bedeutung war für beide Kantone in jedem Fall die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Kantonstage.

 

Ein Programm, das es mit seinem Mix aus Traditionellem und Modernem in sich hatte

Die Fête des Vignerons bot für die einzelnen Kantone eine besondere Gelegenheit, sich zu präsentieren. Dafür überraschten sie ihr Publikum mit einem einzigartigen bunten Programm.

Die Walliser zum Beispiel haben an ihrem Kantonstag sieben Seilbahnabteile in Kulturorte verwandelt, in denen insgesamt 45 Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Musik und Artistik, aber auch Bernhardiner Hunde und die Tschäggättä,

Les Tschäggättä, ces personnages portant des masques en bois terrifiants au célèbre carnaval du Lötschental

die unheimlichen maskierten Fastnachtgestalten aus dem Lötschental, ihr Publikum begeisterten. Der grosse Star des Tages war allerdings die Aprikose, von der mehr als 60’000 Stück unter den Besucherinnen und Besuchern verteilt wurden!

Die Graubündener haben schon vorher von sich reden machen: Eine Karawane aus neun Pferden, zwei Maultieren und 15 Begleiterinnen und Begleitern transportierte jede Menge Köstlichkeiten von Disentis nach Vevey, darunter die berühmte Engadiner Nusstorte, Bündnerfleisch sowie verschiedene Weine, die auf der Fête erlebt werden konnten. Unvergesslich sind auch die Klänge der Tibas, einem Jagdhorn aus alten Zeiten, die zu Beginn der Feierlichkeiten für das Publikum gespielt wurden.

 

Die Kantonstage waren für die zwei Kantone eine wunderbare Gelegenheit, sich zu präsentieren und mehr als 50’000 Interessierte zu begeistern, die sich eigens dafür an die Ufer des Genfersees begaben. Nicht zu vergessen: das grosse Medienecho! Allein Valais/Wallis Promotion zählt über 30 Artikel und Radio- und Fernsehbeiträge, in denen darüber berichtet wurde.