Für die Dauer der Fête des Vignerons verwandeln sich die Gärten des Grand Hôtel du Lac in eine Buddha-Bar

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Woran es während der Fête des Vignerons ganz bestimmt nicht mangelt, sind Bars, Restaurants und Kellergewölbe. Um aus dieser Menge hervorzustechen, hat sich das Grand Hôtel du Lac etwas ganz Besonderes einfallen lassen: ein Buddha-Bar Beach, der seine Gäste in die Welt der asiatischen Boheme entführt.

Das Grand Hôtel du Lac (GHDL) in Vevey ist offizieller Partner der Fête des Vignerons 2019. «Dafür haben wir uns ein gastronomisches Konzept der Spitzenklasse überlegt, das absolut originell ist und unsere Gäste passend zu Fête in sommerliche Stimmung versetzt», erzählt Nina Molling Califano, Marketingchefin des Fünf-Sterne-Hotels im Herzen der Ville en Fête. Tarja Visan, Gründerin und Direktorin der Marke Buddha-Bar, konnte sich sofort für das Projekt begeistern, schliesslich findet die Fête nur einmal pro Generation statt und lockt unzählige Menschen an die Ufer des Genfersees. Bei Visans zweitem Vevey-Besuch Anfang März wurden sämtliche Details besprochen. Für ein Interview stand die Globetrotterin, die ursprünglich aus Finnland kommt, uns gern zur Verfügung.

Die Gärten und der Swimmingpool des Grand Hôtel du Lac werden sich ab dem 1. Juli für die gesamte Dauer der Fête in einen Buddha-Bar Beach verwandeln. Bespielen Sie hier zum ersten Mal einen Ort nur für eine kurze Zeit?
Wir haben schon einmal in der Schweiz, genauer in Davos, eine Buddha-Bar für nur drei Wochen betrieben. Das war anlässlich des Weltwirtschaftsforums. Aber in dieser Gegend hier ist es das erste Mal, und wir sind sehr stolz, dabei zu sein und unser gastronomisches Können, vor allem unsere Cocktails, und natürlich das Kreieren einer einzigartigen Atmosphäre unter Einbeziehung von Musik unter Beweis stellen zu dürfen. Schliesslich ist das Konzept Buddha-Bar weltweit ein Begriff. Der diesjährige Buddha-Bar Beach wird ganz auf die sommerliche Jahreszeit abgestimmt sein, wie man es bereits von unseren Bars in den angesagten Badeorten auf Mykonos und Mauritius kennt. Im Grand Hôtel du Lac ist die Jahreszeit mit knapp zwei Monaten allerdings recht kurz, und die Arbeit ist beinahe so umfassend wie bei der Neueröffnung eines Restaurants! Wir müssen bestimmte Köche finden, darunter auch einen Sushi-Koch, die Gerichte zubereiten und die benötigten Kochutensilien wie Wok und Grill besorgen. Thomas Neeser, der Koch im GHDL, wird unter anderem an einer Fortbildung in Paris teilnehmen, um die speziellen Gerichte der Buddha-Bar, die man in der ganzen Welt geniessen kann, zu verinnerlichen.

Die Buddha-Bar ist eine einzige grosse Lounge, dazu läuft Chill-out-Musik. Damit ist sie das genaue Gegenteil der Fête des Vignerons, die ja ländlich-bäuerlich geprägt ist. Inwiefern gibt es auch Gemeinsamkeiten?
Das Konzept der Buddha-Bar zieht seine Inspiration aus den Kulturen der Welt. Für die Einrichtung, zum Beispiel in unserem Restaurant in Paris, haben wir Mosaikfliesen aus Portugal verwendet, die Leuchten hingen früher im Lido, und das Churchill-Geschirr stammt aus Grossbritannien. Wir servieren «Pan Asian Fusion Food», also einen Mix aus der asiatischen Küche, mit einem Hauch französischer Küche. Die Musik ist ebenfalls eine Mischung: Sie kommt aus Südamerika, Skandinavien, Russland, Griechenland und Marokko. Da ist für jedes Alter etwas dabei. Wir versuchen immer, Dinge für jeden Geschmack zu finden und natürlich auch, mit der Zeit zu gehen.
Wir haben keine Angst vor Trompeten (lacht)! Oft wird bei uns ein DJ auch von Musikern begleitet. Aber abgesehen von der Musik, die dem Ganzen einen festlichen Charakter verleiht – perfekt für die Dauer der Fête des Vignerons – wollen wir mit diesem bunten Mix vor allem eine bestimmte Stimmung erzeugen. Die Gäste sollen hier die Möglichkeit haben, ganz entspannt ein Gläschen zu trinken, fernab vom Trubel im Stadtzentrum. Wir bieten übrigens Weine aus der Region an, die sich durchaus mit denen der Fête messen können.
Das Konzept der Buddha-Bar zieht seine Inspiration aus den Kulturen der Welt. Für die Einrichtung, zum Beispiel in unserem Restaurant in Paris, haben wir Mosaikfliesen aus Portugal verwendet, die Leuchten hingen früher im Lido, und das Churchill-Geschirr stammt aus Grossbritannien. Wir servieren «Pan Asian Fusion Food», also einen Mix aus der asiatischen Küche, mit einem Hauch französischer Küche. Die Musik ist ebenfalls eine Mischung: Sie kommt aus Südamerika, Skandinavien, Russland, Griechenland und Marokko. Da ist für jedes Alter etwas dabei. Wir versuchen immer, Dinge für jeden Geschmack zu finden und natürlich auch, mit der Zeit zu gehen.
Wir haben keine Angst vor Trompeten (lacht)! Oft wird bei uns ein DJ auch von Musikern begleitet. Aber abgesehen von der Musik, die dem Ganzen einen festlichen Charakter verleiht – perfekt für die Dauer der Fête des Vignerons – wollen wir mit diesem bunten Mix vor allem eine bestimmte Stimmung erzeugen. Die Gäste sollen hier die Möglichkeit haben, ganz entspannt ein Gläschen zu trinken, fernab vom Trubel im Stadtzentrum. Wir bieten übrigens Weine aus der Region an, die sich durchaus mit denen der Fête messen können.

Was wissen Sie über die Fête des Vignerons?
Bis vor Kurzem wusste ich noch nicht sehr viel, aber dann haben mich Nina und Luc Califano detailliert darüber aufgeklärt, worum es sich handelt. Wir haben uns den Bau der Arena angeschaut, die wirklich beeindruckend ist. Erst konnte ich mir die Dimension kaum vorstellen, aber angesichts der 20’000 Menschen, die darin Platz haben werden, ist sie wirklich riesig!

Was verbindet Sie mit der Schweiz und vor allem mit dieser Region und dem Weinbau?
Mit meinem inzwischen verstorbenen Ehemann bin ich über zehn Jahre lang regelmässig nach Evian-les-Bains gefahren. Das ist zwar nicht in der Schweiz, aber direkt gegenüber (lacht). Da wir dort im Hilton Hotel ein B/Attitude Spa betrieben haben, bin ich öfter in der Region gewesen. Später haben wir ein Little-Buddha-Restaurant in Genf eröffnet und dies auch sechs Jahre lang betrieben. Ich kenne also das Land und finde die Schweizerinnen und Schweizer sehr angenehm, auch, weil sie so schön pünktlich sind. Sie haben einfach Geschmack, und deshalb ist es auch immer wieder eine Herausforderung, ihnen etwas Neues zu präsentieren.
Wir haben auf der ganzen Welt Restaurants und versuchen immer, Weine aus der Region anzubieten. Natürlich beziehen wir unsere Weine auch aus den grossen Herkunftsgebieten, etwa aus Bordeaux und dem Burgund, aber wir sind immer auf der Suche nach Neuem und besichtigen regelmässig die Weinbäuerinnen und -bauern vor Ort. In unseren Buddha-Bars hat der Wein jedenfalls einen hohen Stellenwert.
Gestern Abend zum Beispiel haben wir ausschliesslich Schweizer Weine verkostet: natürlich Gutedel, Sauvignon (der fast wie ein Likör geschmeckt hat), Spätburgunder, Merlot … all diese Geschmacksrichtungen kannten wir gar nicht! Sogar unserer Geschäftsführer José Munoz, der ja auch Sommelier ist, hat eine Menge gelernt. Sie verfügen gar nicht über genügend Wein, um ihn zu exportieren, und deshalb ist er ausserhalb der Schweiz auch nicht so bekannt. Wir hoffen jedenfalls, dass Nina und Luc Califano diesen Wein unseren Gästen näherbringen und damit auch zeigen, dass die Region gastronomisch einiges zu bieten hat.


Das Gespräch führte Alexandra Banholzerim am 8. März im GDHL – Bilder GHDL / Buddha-Bar